1989 Damen steigen in Oberliga auf und werden Pokalsieger

Hinten: Walter Stork, Uschi Eckhart, Martina Luickx, Christine Turich, Silvia Antrett, Elke Guth, Heike Witt

Vorn:     Ulrike Schnell, Rita Ulses, Sigrid Fried, Jutta Porr, Christine Louis, Anja Sinn, Maria Leibeck

 

Hinten:  Elke Guth, Uschi Eckhard, Silvia Antrett, Siegrid Fried, Martina Luickx, Christine Turich  Trainer Arend

Vorne:    Ulrike Schnell, Christine Louis, Jutta Porr, Rita Ulses, Maria Leibeck

 

 

 

 Zu 1992 Herren II steigen als Meister in die Bezirksliga auf

 

  

 Hinten: H.Vogel, F.Weber, K.Hoffmann, R.Sinn, K.Puderer, G.Zimmermann, N.Fried D. Djozic (Trainer)

Vorn:     W.Fried, D.Luickx, C.Louis, K.Rickert, H.Eckhart, O.Wolf, G.Sonnabend

 

 

 

Zu 1992 Herren steigen als Pfalzmeister in die Regionalliga auf

  

 

Hexenkessel Goldberghalle

Spiel des Lebens: Als Lingenfelds Handballer besser als Friesenheim waren

Von Henning Schwarz

 

Lingenfeld. Samstagabend, 14. März 1992, die Lingenfelder Goldberghalle brodelt. 550 Zuschauer verwandeln die Halle in einen Hexenkessel. Der HSV Lingenfeld und die TSG Friesenheim stehen sich am drittletzten Spieltag in der entscheidenden Begegnung um die Meisterschaft gegenüber. Mitten drin Uwe Geier, der Torwart der Lingenfelder Oberliga-Handballer: „Wir wussten, um was es geht und waren alle dermaßen positiv angespannt und fokussiert.“

Rückblende: Lingenfeld ist nach einem 18:14-Auftaktsieg beim späteren Absteiger TG Waldsee seit dem dritten Spieltag Tabellenführer, während der heutige Erstligist noch am Beginn seines Aufstiegs ganz nach oben steht und mit drei Niederlagen einen Fehlstart hinlegte.

Die Ludwigshafener zählten nach einigen hochkarätigen Zugängen vor der Runde zu den Titelkandidaten, während der HSV nach der Vizemeisterschaft 1988 verhalten optimistisch als Ziel einen Platz zwischen drei und fünf nannte. Spielertrainer Jasmin Djozic ließ seine Schützlinge eine knallharte Vorbereitung absolvieren.

Glänzender RegisseurDer bosnische Ex-Profi führte glänzend Regie. Sein Team, aus dem immer wieder ein anderer Akteur herausragte, lebte von seiner Ausgeglichenheit und Geschlossenheit. Getragen von einer Welle der Euphorie boten die Lingenfelder bei durchweg dreistelligen Zuschauerzahlen begeisternden Sport. Nicht selten pilgerten über 300 Fans in der Goldberghalle.

Friesenheim machte sich an die Aufholjagd und besiegte Lingenfeld im Hinspiel, als Djozic wegen einer Fußverletzung und Geier fehlten, mit 21:18. „Ich habe mich im Training donnerstags vor dem Spiel am Auge verletzt und wollte unbedingt spielen. Aber auf dringendes ärztliches Anraten habe ich verzichtet“, erinnert sich Geier.

Es blieb die einzige Saisonniederlage. Der HSV leistete sich keinen Einbruch, hielt auch ohne seinen genialen Denker und Lenker, wenn dieser wegen Verletzung mal nicht auflief, Kurs. Gegen Spielende hatte Lingenfeld meist konditionelle Vorteile und setzte sich mit großer Nervenstärke oft knapp durch beziehungsweise trennte sich fünfmal unentschieden.

Herausragender TeamgeistDas sorgte für Selbstvertrauen, vermittelte das Gefühl, gar nicht verlieren zu können. Der beste Angriff der Liga, eine starke Abwehr und insbesondere der herausragende Teamgeist waren die Garanten für den Erfolg.

Vor dem entscheidenden Match weist die TSG vier Zähler Rückstand auf, muss im vorletzten Saisonspiel unbedingt gewinnen, um noch Meister werden zu können. Der Druck liegt also eindeutig bei den Gästen. Geier ist wegen seines Fehlens im Hinspiel extra motiviert.

Er ist gebürtiger Ludwigshafener und spielte mit TSG-Kapitän Thomas „Viddel“ David zusammen in der Jugend. Friesenheim hält dem Druck nur zu Beginn stand und führt zum letzten Mal mit 8:7. Lingenfelds hervorragend eingestellte Abwehr stört die Gegner mit viel Biss frühzeitig.

Gelungene AngriffeIn der Offensive dividieren die Einheimischen die Gäste mit gelungenen Angriffskombinationen auseinander. Bis zur Pause drehen die Hausherren den Spieß mit 11:9 um. Geier soll nach Wiederbeginn eigentlich Platz machen im Tor für Andreas Pflug. Die Nummer zwei hatte sich bereits vorbereitet. Aber Djozic lässt Geier auf dem Feld.

Der Coach traf die richtige Entscheidung. Denn der Keeper steigert sich und wehrt nacheinander acht gegnerische Würfe ab. Er trägt so in seinem zweiten Jahr in Lingenfeld, gekommen vom TV Ruchheim, wesentlich dazu bei, dass sich seine Sieben nach zwei Dritteln der Spielzeit entscheidend auf 15:10 absetzt.

Besonders an die Knickwürfe von Ralf Schmitt erinnert er sich gern: „Die habe ich am liebsten gehalten.“ Als Christian Louis das 19:14 erzielt (57. Spielminute), steht der Sieger fest. Der HSV gewinnt mit 19:17.

Unglaubliche AtmosphäreGeier: „Dann hat die Halle gebrannt. Es war eine geile Sache, unter diesen tollen Voraussetzungen zu gewinnen.“ Diese unglaubliche Atmosphäre erlebte er 1985 als Zuschauer beim Oberligaaufstieg des HSV schon einmal.

Die RHEINPFALZ berichtete: „Nach dem Schlusspfiff gab’s kein Halten mehr. Die Goldberghalle glich einem Meer der Emotionen und Leidenschaften. Auf der einen Seite überschäumender Jubel, auf der anderen tiefe Niedergeschlagenheit. In diesen Sekunden entlud sich die ganze, über Monate angestaute Spannung.“

Knapp eineinhalb Jahre führten beide Teams das Tableau der Regionalliga gemeinsam mit jeweils 14:0 Punkten an. Aber während dies für Friesenheim mit dem früheren Lingenfelder Coach Wilfried Job nur eine Momentaufnahme auf dem Weg nach ganz oben darstellte, erreichte Lingenfeld damit seinen Zenit.

So spielten sie

HSV Lingenfeld: Geier und Pflug im Tor, Weiß, Grahn (3 Tore), Louis (1), Ratz (3), Heim (4), Weickenmeier (3/1), Lerch, Djozic (5/3)..

 

 ZU 2000 Herren werden Bezirksligameister und steigen in die Verbandsliga auf

 Heinz Vogel (Betreuer), Edin Agic, Jörg Betzer, Andreas Schmitt, Gerd Zimmermann, Klemens Hoffmann, Kay Krause, Sebastian Scherer, Klaus Rickert (Spielleiter)

Frank Rickert, Arnel Mesic, Spielertrainer Roni Mesic, DadoSemanic, Marco Hemmer, Sascha Pfliegensdörfer, Rüdiger Ullrich, Wolfgang Normann

Es fehlen: Rainer Sinn, Christian Seitz

 ZU 2001 mE-Jugend Staffelsieger 

                                                Hinten v.l.n.r  Daniel Rockert, Kai Zimmermann, Bernd Brümmer, Sascha Hoffmann, Daniel Benz

                                                Vorne v.l.n.r Matthias Louis, Hagen Brümmer, Alexander Fischer, Denni Djozic, Arik Weber

                                                Trainer waren: Frank Weber und Klaus Hoffmann  

Zu 2003 mD-Jugend Staffelsieger

 

Zu 2004-2005   Damen werden Meister der Bezirksliga  

 

Zu 2006   Herren Aufstieg in die Bezirksliga  

 Zu 2008 mE-Jugend Staffelsieger  

 Zu 2012/2013  Gründung HSG Jugendspielgemeinschaft

 Zu 2013/2014  Gründung HSG Aktiven

 

Herren I    A-Klasse

Herren II  B-Klasse

Damen I   Pfalzliga

Damen II A-Klasse 

 

Zu 2014/2015

 

Herren I    A-Klasse

Herren II  B-Klasse

Damen I   Pfalzliga

Damen II A-Klasse

 

Aufstieg der HSG Herren I in die Verbandsliga 

 

 

       

       Bereits in der zweiten Runde nach dem Zusammenschluss schafften die Herren I den Aufstieg in die

       Verbandsliga, in der Relegation gegen die TSG Mutterstadt.

        Die Spiele endeten 28:25 in Lingenfeld und 31:30 in Mutterstadt  .                                                        

  

 Hinten v.L. W.Brodback (Vors.HSV), K.Werner (Co.Trainer), C.Bechtel, M.Grill,        M.Kampa, A.Werner, G. von Kennel, M.Lederle, C.Thomas (Trainer)

                                    Torhüter:  M.Sefrin, F.Schilling,

 vorne A.Mesic, M.Werner, C.Kornberger, D.Kohler, T.Martens, S.Lander, F.Lang, F. Kohler

 

 

 

 Zu 2015/2016

 

Herren I    Verbandsliga

Herren II  B-Klasse

Damen I   Pfalzliga

Damen II A-Klasse

 

Aufstieg der Damen 2 in die Verbandsliga

 

 Frauke Herbi, Olympia Klassen, Laura Schäffer, Lea Schäffer, Heike Göbel, Katrin Fried, Trainer Sascha Pfliegensdörfer
       Anna Papapaschalis, Elena Cairo, Simone Müller, Lena Luickx, Spielleiterin Lisa Ackermann,
            Hanna Magin, Victoria Bretz,
 Sarah Schönrock, Maike Schönrock
Lina Werner, Laura Burck, Caroline Müller, Milena Kopf, Lina Bechtel 
Es fehlen: Sabrina Gadinger, Jacqueline Michel, Julia Haas, Co Trainer Günter Schmadtke, TW-Trainer Nicolas Biegard

 

    

Zu 2016/2017

         mA-Jgd      Meister der Verbandslia - Auftieg in die Pfalzliga 

                             3. Platz beim Pfalzgascup die mB-Jugend

 

Herren I    Verbandsliga

Herren II  B-Klasse

Damen I   Pfalzliga

Damen II Verbandsliga

                                                             

Zu 2017/2018

 

Herren I    Verbandsliga

Herren II  B-Klasse

Damen I   Pfalzliga

Damen II Verbandsliga

 

  

Männliche E-Staffelsieger

 

 Hinten: M.Schelling, L.Imming, A. Helf, M. Frech, B. Webb, T. Schlichting, T. Huthmann, N. Behr, G. Behr

Mitte:    L. Klein, T. Lickteig, E. Bachmann, S. Fried, E.Degen, E. Degen, H. Vogel, F. Zuber, 

Vorne: N. Schelling

Es fehlen: L. Jungbecker, M. Leibeck, S. Leibeck

 

Zu 2018/2019

 

Herren I    VerbandsligaA-Klasse

Herren II  B-Klasse

Damen I   Pfalzliga

Damen II Verbandsliga

 

Damen werden Meister der Pfalzliga und stehen im Endspiel um den Pfalzpokal

   

    

           

            

  • Hinten: A. Teutsch (Co-Trainerin), L. Bechtel, L. Luickx, V. Haag, U. Eppel, L. Schäffer, S. Höhne, E. Heider, A. Calisir (Trainer)
  • Vorne: E. Cairo, J. Schäfer, M.Schönrock, J. Luickx,, T. Calisir,H. Magin, S. Schall

 

       Mit 37:7 Punkten und 588:475  Toren wurden die Damen I Pfalzmeister.

       Janina Luickx wurde mit 149 Toren zweitbeste Torschützin der Liga.

 

       Das Pokalendspiel ging mit 24:26 gegen Oberligisten VTV Mundenheim leider knapp verloren.

 

 

     Herren II werden Meister der B-Klasse

      

  

 

Tabellen-Endstände Saison 2018/19     
     
 Mannschaft   
Tabelle      Punkte    Tore         Liga

 Herren 1               9           17:27     610:654    VLM
 Herren 2               1           26:2       464:341    BKM
 Damen 1             10          11:33     540:616    PLF
 Damen 2             12            1:43     412:171     VLF

    
 Männliche A         8           5:27     424:573     JPLmA
 Männliche B1       3         20:12     458:425     JVLmB
 Männliche B2       5         14:22     469:511     JBZmB
 Männliche C         6         14:22     468:484     JBZmC
 Männliche D         4           8:12     222:230     JVLmD
 Männliche E         3          14:6      177:156     JBZmE
 Weibliche B          5         11:25     283:352    JBZwB
 Weibliche D          3         10:6       166:151    JBZwD

 

Kopf des Tages Rheinpfalz 28.05.2019

Tabea Luickx  hat mit den A-Juniorinnen der TSG Friesenheim die Qualifikation für die Bundesliga geschafft. Sie stammt aus der Lingenfelder Handballer-Familie Puderer/Luickx. Onkel Klemens Puderer schnürte wie Mama Martina Luickx lange Jahre sehr erfolgreich die Sportschuhe für HSV Lingenfeld. Die Schwestern Janina (zuletzt 114 Tore) und Lena Luickx sind feste Bestandteile der Pfalzliga-Sieben der HSG Lingenfeld/Schwegenheim.ali